Tollwut

Wie andere Haustiere, sind auch Katzen mit Freilauf tollwutgefährdet. Nachgewiesene Tollwutfälle sind bei Katzen etwa 2- bis 3-mal so häufig wie bei Hunden. Die Tollwut wird hauptsächlich durch Füchse, daneben aber auch durch andere Wildtiere (Marder usw.) durch Biss übertragen. Neu sind Berichte über das Vorkommen von Tollwutviren bei Fledermäusen.

Bei Infektionsverdacht den Tierarzt aufsuchen.

Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze Kontakt mit einem tollwutkranken Tier hatte, müssen Sie auf jeden Fall – schon im eigenen Interesse – umgehend einen Tierarzt und Arzt aufsuchen.

Damit ein gesetzlich anerkannter Impfschutz besteht, darf die Impfung frühestens ab der 12. Lebenswoche erfolgen und muss mindestens 21 Tage und längstens um den Zeitraum zurückliegen, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt. Bedenken Sie: Die Tollwutschutzimpfung schützt Mensch und Tier.

Hochgradig gefährlich für Mensch und Tier.

Tollwut zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten für Mensch und Tier. Wegen der starken Gefährdung des Menschen sind bei betroffenen Tieren Behandlungsversuche verboten.

Das Tollwutvirus befällt bei infizierten Tieren das Gehirn und ruft Verhaltensänderungen, Aggressivität, Beißwut, Raserei und schließlich, unter Lähmungserscheinungen, den Tod hervor. Weil das Virus mit dem Speichel ausgeschieden wird, sind vor allem Bisswunden infizierter Tiere gefährlich. Bei jedem Kontakt mit einem tollwutkranken oder -verdächtigen Tier sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen!

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